Claudia Zumsteg neu in der Gemeindekommission

Nach dem Sibylle Probst aufgrund ihres Wegzuges aus Aesch aus der Gemeindekommission und aus der Geschäftsprüfungskommission zurückgetreten ist, freuen wir uns sehr darüber, dass Claudia Zumsteg als Zweitnachrückende die Annahme der Wahl erklärt hat. Die 41-jährige diplomierte Pflegefachfrau ist in Aesch aufgewachsen und eine aktive Fasnächtlerin. Wir begrüssen es, mit Claudia eine engagierte und kompetente Persönlichkeit in der Gemeindekommission und in der Geschäftsprüfungskommission zu wissen und wünschen ihr viel Erfolg bei ihrer politischen Arbeit für ein solidarisches und weltoffenes Aesch. Sibylle Probst danken wir für ihr dreijähriges Engagement in der Gemeindekommission von ganzem Herzen.
SP Aesch-Pfeffingen

Verschnaufpause für Natur und Landwirtsschaftsland

Jetzt wird glücklicherweise doch noch geprüft, ob das Schwingfest in Basel stattfinden kann. Sollte dies der Fall sein, wäre das Schwingfest in Aesch vom Tisch. Soweit die gute Nachricht. Davon lässt sich die übliche „Politprominenz““ aber nicht abschrecken. Das Schwingfest in Aesch ist doch für sie eine tolle Gelegenheit, sich selbst zu feiern und zu präsentieren. Und dies lässt sie sich durch das „bisschen“ kaputte Landwirtschaftsböden auch nicht ausreden. Die Gemeindepräsidentin lässt sich sogar zur Aussage hinreissen, dass ein grosser Teil der Bevölkerung hinter dem Anlass steht. Hat sie dazu eine Umfrage durchgeführt? Und was ist mit den über 5‘000 Unterschriften, welche in bloss vier Wochen gesammelt wurden? Gehören diese nicht zur Bevölkerung? Oder die Landwirte? Meines Wissens steht nicht einmal die Mehrheit des Gemeinderats hinter dem Anlass und es gab bisher auch keinen Beschluss dazu. Es lohnt sich auch, einen Blick in die sogenannte Machbarkeitsstudie zu werfen. Eine „ Studie“, gespickt mit Bildern lokaler Politprominenz in Schwingerhosen. Wichtige Fragen in Bezug auf Natur- und Landschaftsschutz sind ungeklärt oder wurden gar nicht erst geprüft. Diese Studie zeigt deutlich auf, dass die Natur und Landwirtschaft nicht wirklich interessiert. Darum heisst es jetzt dran bleiben und die Landwirte unterstützen!
 
Paul Svoboda, Gemeinderat „Umwelt und Sicherheit“

SP Aesch-Pfeffingen am Weihnachtsmarkt

Alle Jahre wieder betreibt die SP einen Stand am Weihnachtsmarkt. An unserem SP-Stand gibt es leckere Jenzerwürste zu verkaufen und man kann auch warme Getränke geniessen, um sich aufzuwärmen. Der Stand befindet sich rechts, westlich neben der katholischen Kirche. Ein Hotdog oder eine Basler Rauchwurst gehören zum Weihnachtsmarkt genauso wie ein warmer Tee oder Glühmost. Kommt deshalb in Scharen und geniesst unsere kulinarische Verwöhnung.
SP Aesch-Pfeffingen

Frisches Quellwasser ist out

Fast täglich hören wir im Verkehrsfunk von Staus zwischen Angenstein und Laufen und das so könnte sich weiter verschlimmern, wenn zusätzlich 66'000 Lastwagen pro Jahr nach Zwingen/Blauen karren. Dort soll kurzerhand Wald gerodet werden, um in einem Seitental die grösste Deponie des Kantons zu betreiben. Ich frage mich ernsthaft, welche Interessen hier im Vordergrund stehen, wenn geplant wird, zwei wichtige Trinkwasserquellen einer Deponie zu opfern. Quellen die täglich 825 m3 frisches Wasser liefern. 300'000 m3 p.a. einwandfreies Trinkwasser sollen einer Deponie mit einem Volumenpotential von gigantischen 35.6 Mio. m3 weichen, denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass kontaminiertes Aushubmaterial das Grundwasser verschmutzen wird.
Der Trinkwasserbedarf wird auch künftig steigen, Quellwasser ist ein kostbares Gut und der Kanton hat die Pflicht, Grundwasser zu schützen. Wie kann es sein, dass der Regierungsrat davon ausgeht, dass die geltende Grundwasserschutzzone aufgehoben wird?
Lassen Sie nicht zu, dass wir in der Zukunft die Verantwortung für eine vermeidbare Wasserknappheit übernehmen müssen – Stimmen Sie nein zum Richtplan!

Pascale Schnell, Vorstand SP Aesch-Pfeffingen

Zweimal Nein zum überrissenen Ausbau der Rheinstrasse!

Es ist absurd. 2013 wurde der neue Schönthal-Tunnel eröffnet. Er kostete 400 Millionen Franken. Nur drei Jahre später will jetzt eine Initiative auch die gleich nebenan gelegene Rheinstrasse ausbauen – für weitere 63 Millionen Franken! Mit aufwändigen Ampel- und Leitsystemen soll sie innerhalb von 15 Minuten in eine dreispurige Schnellstrasse verwandelt werden können. Dieses Initiative ist – wie auch der Gegenvorschlag – überrissen und teuer. Sie widerspricht auch den seinerzeitigen Abstimmungsversprechen, wonach die Rheinstrasse nach dem Bau des Tunnels zurückgebaut werden soll. Wir brauchen keine Umfahrung der Umfahrung. Darum 2x Nein!


Christine Koch, SP Co-Präsidentin Aesch-Pfeffingen

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