FÜR ALLE STATT FÜR WENIGE


Kaufkraft stärken

Von SP Aesch-Pfeffingen, 15. November 2018

Die Krankenkassenprämien steigen in diesem Jahr erneut an. So gibt es heute viele Alleinerziehende, junge Erwachsene, Familien oder Senioren und Seniorinnen, welche sehr mit der Explosion der Prämienkosten kämpfen. Viele von ihnen müssen bis zu 20% ihres Einkommens für die Krankenkassenprämien ausgeben. In diesem Fall hofft man auf die Hilfe des Kantons, welcher Prämienverbilligungen ausschüttet. Doch während der vergangenen Jahre hat die rechtsbürgerliche Regierung in Liestal den kantonalen Anteil der Prämienverbilligungen um beinahe die Hälfte gekürzt. Schweizweit zählt das Baselbiet zu den Kantonen mit den höchsten Krankenkassenprämien. So kann es nicht weitergehen. Die Prämieninitiative, welche am 25. November zur Abstimmung kommt, bietet hier die Lösung. Sie verlangt, dass die Haushalte in Zukunft nur noch maximal 10% ihres Einkommens für Prämien ausgeben müssen, den Rest soll der Kanton übernehmen. So werden die tiefen und mittleren Einkommen gestärkt und von der Prämienbürde entlastet. Gleichzeitig wird die Kaufkraft entscheidend gestärkt. Deshalb JA zur Prämieninitiative!

Jan Kirchmayr, Landrat SP