Nein zur SRG-Halbierungsinitiative

Ich gebe zu, ich konsumiere Netflix und Co., aber ohne unseren Service Public möchte ich trotzdem nicht sein. Denn: Ich fiebere mit, wenn Marco Odermatt das Lauberhorn unsicher macht und ich habe mitgelitten, als er die eine oder andere Träne vergiesst über eine verpasste olympische Goldmedaille. Ich amüsiere mich köstlich über die scharfen Sprüche und den wunderbaren Walliser Dialekt in Tschugger und freitagabends zerren die heftigen politischen Diskussionen in der Arena an meinen Nerven.

Und genau um das geht es, wenn diese Initiative angenommen wird. Unsere Demokratie wird geschwächt, da mit einer Halbierung der SRG private Medienkonzerne mehr Einfluss bekommen – insbesondere für politische Interessen. Ich will keine Zustände wie in den USA mit ihrem Präsidenten, dessen Name ich nicht schreiben will, man muss den Service public stärken, nicht halbieren.

Ich will weiterhin eine ausgewogene, unabhängige Berichterstattung. Wir dürfen die SRG nicht kaputtsparen, solange wir Vielfalt, Qualität und Unabhängigkeit wollen.

Darum sage ich am 8. März 2026 klar: Nein zur Halbierungsinitiative – für eine starke SRG und eine lebendige Demokratie.

Claudia Zumsteg, Vorstand SP Aesch-Pfeffingen

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