Aesch ohne Familien und Jugendberatung FJB?

Mit Entsetzen haben wir den Artikel im Wochenblatt vom 20.11.2025 gelesen. Der Gemeinderat hat gem. Artikel die Leistungsvereinbarung mit der FJB per Ende 2026 gekündigt.

Für Familien, Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte bedeutet dies keinen Zugang mehr zu diesem komplexen Hilfsangebot zu haben. Wer fängt die Probleme der Kinder und Jugendlichen in Zukunft auf?  Wie z.B.: Bei Familienproblemen, Mobbing, Tod eines Elternteils, Einsamkeit, Gewalt, Missbrauch und Suizidgedanken?

All diese Kinder und Jugendlichen benötigen sofortige Unterstützung und nicht lange Wartezeiten. Bei privaten Anbietern benötigt es viel Geduld und Durchhaltevermögen bis ein Termin vereinbart werden kann. Bei der FJB können Termine kurzfristig vereinbart werden.

Seit dem Jahre 2023 sind die Fallzahlen um 23% gestiegen. Bei dieser Ausgangslage braucht es das FJB umso mehr. Der Gemeinderat will sparen. Letztlich kommt es der Gemeinde massiv teurer, wenn Probleme nicht frühzeitig erkannt und gelöst werden. Doch der Schuss geht unter Umständen, wie es so schön heisst, hinten raus. So handelt der Gemeinderat an den Kindern und Jugendlichen vorbei.

Wir bitten den Gemeinderat die ganze Situation, betreffend Sparmassnahmen für die zukünftige Generation zu überdenken und das Hilfsangebot nicht zu eliminieren. Unsere Kinder und Jugendlichen müssen unbedingt auch zukünftig Zugang zu der FJB erhalten können.

Verena Herzog und Dieter Gehrig

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